Gebet zur immerwährende Hilfe
O Mutter voller Milde, ich knie vor deinem Bilde. Beschütz mich vor Gefahren, vor Sünden immerdar. Mit heißen Tränen fleh aufs neu, geliebte Mutter ich zu dir, denn nur in deiner Muttertreu liegt ja mein Heil auf Erden hier. Wer, wenn nicht du, kennt meine Klagen, wer, wenn nicht du, fühlt meinen Schmerz. Zu dir allein darf kühn ich’s tragen, dies arme angsterfüllte Herz. Dem Mutterblick ist nichts verborgen, was ein geliebtes Kind belangt. Du kennst sie all die schweren Sorgen, weiß wie mirˋs vor der Zukunft bangt. Du kennst die Sorgen meiner Seele, du zählst die Tränen, die ich wein. Noch eh nein Leid ich dir erzähle, will deine Lieb mir Trost verleihen.Was jetzt mich drückt, dir ist’s schon lange, viel besser dir als mir bekannt. Drum hab ich mich zum frommen Gange an dies dein Heiligtum gewandt. Hier hoff Erhörung ich zu finden, hier such ich Trost für meinen Schmerz. Ein Wort von dir, die Not wird schwinden und Frieden fühlt das bange Herz. Ach, wenn es Gottes Wille wäre, wer gern von dieser Last ich frei. Bitt du für mich, gewiss dann kehre ich frohen Mutes heim. Soll ich mein Kreuz noch länger tragen, hilf dass ich stets noch besser lern zu sagen, wohlan ich bin die Magd des Herrn.